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Praktische Einnahmen-Ausgabenrechnung 2009
von Dr. Josef Eitler, Dr. Oliver Herzog, Dr. Hannes
Schuh
ISBN 978-3-902135-91-9, 380 Seiten, EUR 48,40
Im Rahmen der Gewinnermittlung erlangt die Einnahmen-Ausgabenrechnung
immer mehr Bedeutung. Seit 2007 knüpft die steuerliche Buchführungspflicht
im Wesentlichen nur noch an das Überschreiten der Umsatzschwellen
des an die Stelle des Handelsgesetzbuches getretenen Unternehmensgesetzbuches
(UGB) an. Die Protokollierung im Firmenbuch alleine löst seither
keine Bilanzierungsverpflichtung mehr aus. Dies ermöglicht es zahlreichen
Unternehmern, die bisher Bilanzen erstellen mussten, zur E/A-Rechnung
überzugehen. Überdies sieht ein zur Drucklegung in Begutachtung
befindlicher Gesetzesentwurf vor, dass die Umsatzschwellen des UGB ab
2010 großzügig angehoben werden sollen.
Einige wesentliche Änderungen, die in dieser
Auflage erläutert sind:
- Der 2007 nur für E/A-Rechner eingeführte
Freibetrag für investierte Gewinne wurde mit Wirkung ab 2010 in
einen bei allen Gewinnermittlungsarten zustehenden "Gewinnfreibetrag"
übergeführt und dabei nicht nur angehoben, sondern wird -
gerade für Klein- und Mittelbetriebe bedeutsam - für Gewinne
bis 30.000,- EUR investitionsunabhängig gewährt.
- Vorerst befristet auf 2009 und 2010 besteht die
Möglichkeit einer vorzeitigen Absetzung für Abnutzung für
Investitionen in bewegliches Anlagevermögen.
- Für E/A-Rechner wurde ein genereller dreijähriger
Verlustvortrag eingeführt, bisherige Anlaufverluste aus den ersten
drei Jahren ab Betriebseröffnung bleiben unbegrenzt vortragsfähig.
- Von den neuen verfahrensrechtlichen Bestimmungen
ist insbesondere die Einzelaufzeichnungspflicht für Bargeschäfte
hervorzuheben, diese ist mit allen Erleichterungen für die Losungsermittlung
hier dargestellt.
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